200.000 Österreicher nichts von ihrer Erkrankung wissen?
Diabetes
Liebe Leserinnen und Leser,
diese Website dient der allgemeinen Information über diverse Therapiegebiete. Diese Website ist nicht als Therapieberatung, Diagnose oder als Ersatz für ärztlichen Rat gedacht. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder vermuten, dass Sie oder eine Ihnen nahestehende Person erkrankt ist, wenden Sie sich bitte umgehend an eine medizinische Fachkraft!
Diabetes, was ist das eigentlich?
Diabetes ist eine chronische Erkrankung des Zuckerstoffwechsels.
Dabei ist der Zuckergehalt im Blut zu hoch, was unbehandelt zu schweren Komplikationen führen kann. Es gibt verschiedenen Formen von Diabetes. Die häufigste Form ist Typ-2-Diabetes. Typ-2-Diabetes hat zum Teil genetishce Ursachen und entsteht meist als Folge eines ungesunden Lebensstils. Jede Diabeteserkrankung verlangt eine individuelle und kontinuierliche Behandlung, um Komplikationen zu vermeiden.
Diabetes bedeutet wörtlich “honigsüßer Durchfluss”. Es handelt sich um eine chronische Stoffwechselerkrankung, umgangssprachlich auch “Zucker” genannt. Durch Insulinmangel und/oder verminderte Insulinwirkung kommt es zu erhöhten Blutzuckerwerten.
Symptome: wenn der Blutzucker müde macht
Ein über Monate oder Jahre erhöhter Blutzuckerspiegel führt irgendwann zu folgenden Beschwerden:
- starkes Durstgefühl
- häufigeres Wasserlassen
- Müdigkeit und Antriebsschwäche
- Übelkeit
- Schwindel
Kommen Betroffene mit der erwähnten Symptomen zu Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, steht die Blutzucker-Messung am Begin der Ursachenforschung.
Der Blutzucker wird in Europa in der Regel in Milligramm pro Deziliter (mg/dl) gemessen. International verbreitet (insbesondere auch in den USA), ist jedoch die Angabe in Millilimol pro Liter (mmol/l).
Wussten Sie dass?
Nüchtern-Blutzuckerwert
Nüchtern-Glukose (normal)
60 – 99 mg/dl
3,3 – 5,6 mmol/l
abnorme Nüchtern-Glukose*
100 – 125 mg/dl
100 – 125 mg/dl
Diabetes mellitus*
125 mg/dl
> 7 mmol/l
*IFG = impaired fasting glucose, ** bereits sehr wahrscheinlich. Um Fehlmessungen auszuschließen, wird der Wert in der Regel ein zweites Mal bestimmt.
Therapie: wie wird Diabetes behandelt?
Mit Lebensmittelmaßnahmen und modernen Medikamenten lässt sich die Krankheit heute gut behandeln, wobei medikamentöse Therapie immer der individuellen Situation (Alter, Begleiterkrankungen, Ansprechen auf Medikamente, Nebenwirkungen, etc.) angepasst sein sollte.
Diabetes-Ernährung:
Das tut gut:
- Gemüse, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte – das sind wertvolle Kohlenhydratquellen.
- langsam essen
- Auswahl und Häufigkeit der Mahlzeiten sollten Sie im Rahmen einer Diätberatung individuell festlegen
- Trinken Sie mindestens 1,5 bis 2 Liter pro Tag. Am besten Leitungswasser oder ungesüßte Tees.
Das tut nicht gut:
- Zuckerhaltige Soft Drinks und Snacks bitte „abservieren“
Lebensmittelmassnahmen
Das tut gut:
- Zu Fuß gehen und das Auto öfters mal stehenlassen.
- Spaziergänge (am besten in der Natur) tun Körper und Seele gut.
- Besorgen Sie sich einen Schrittzähler (z.B. per App, ist manchmal auch in Ihrem Smartphone integriert) um motiviert zu bleiben. Minimum 8000 Schritte pro Tag wären das Ziel.
- Stiegen steigen statt Lift & Rolltreppe.
- Es muss nicht immer das Fitness-center sein – auch Garten- und Hausarbeit ist ein Bewegungsprogramm.
Das tut nicht gut:
- Diabetes-Betroffene, die ohnedies ein erhöhtes Risiko für Durchblutungsstörungen und Herz- Kreislauf-Erkrankungen haben, sollten sich von der Zigarette verabschieden. Denn Rauchen – auch Passivrauchen – kann eine bereits bestehende Diabeteserkrankung verschlechtern und die Entstehung von Folgeerkrankungen begünstigen.
Die inhaltlichen und wissenschaftlichen Informationen auf dieser Webseite stellen den aktuellen Stand bei Bearbeitung dar. Sie sollen einen ersten Eindruck über das Themengebiet geben. Sie ersetzen jedoch keine ärztliche Beratung. Bitte lesen Sie immer die Packungsbeilage Ihrer Medikamente aufmerksam durch. Soweit Internetadressen/Links angegeben werden, erklärt der Verfasser, dass für ihn zum Zeitpunkt der Aufnahme in den Ratgeber keine rechtswidrigen Inhalte erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung/Inhalte der entsprechenden Internetseiten hat der Verfasser keinerlei Einfluss.