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Herzinsuffizienz

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diese Website dient der allgemeinen Information über diverse Therapiegebiete. Diese Website ist nicht als Therapieberatung, Diagnose oder als Ersatz für ärztlichen Rat gedacht. Wenn Sie Fragen zu diesem Thema haben oder vermuten, dass Sie oder eine Ihnen nahestehende Person erkrankt ist, wenden Sie sich bitte umgehend an eine medizinische Fachkraft!

Was ist eine Herzinsuffizienz?

Das Herz ist der Motor unseres Blutkreislaufs. Bei einer Herzinsuffizienz ist der Motor nicht mehr in der Lage, die notwendige Pumpleistung zu erbringen.

Das Herz besteht aus einer rechten und einer linken Herzhälfte. Als Hohlmuskel kann sich das Herz – wie alle Muskeln – abwechselnd an- und entspannen. Dadurch pumpt es Blut durch die Blutgefäße und versorgt somit alle Organe mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Ein gesundes Herz kann seine Leistung anpassen, z.B. die Pumpgeschwindigkeit. Unter Belastung steigert es seine Leistung um ein Vielfaches. Das Herz pumpt schneller – die Herzfrequenz, unser Puls, erhöht sich.

Eine Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, ist eine Funktionsstörung des Herzens. Das Herz erbringt nicht mehr in jeder Situation eine ausreichende Pumpleistung. Organe werden weniger durchblutet und mit weniger Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Die körperliche Leistungsfähigkeit nimmt ab. Außerdem kann das Blut, das von den Organen zurück zum Herzen fließt, nicht mehr schnell genug weitergepumpt werden. Die Folge: ein Blutrückstau.

Die Pumpleistung des Herzens ist bei einer Herzinsuffizienz stark beeinträchtigt.

  • Gesundes Herz: Das gesunde Herz schlägt im Durchschnitt 80-mal pro Minute.
  • Herzsinsuffizienz: Das Herz pumpt zu wenig Blut. Beschädigte und erweiterte Herzkammer.

Was sind Symptome einer Herzinsuffizienz?

Das Hauptsymptom einer Herzinsuffizienz ist Luftnot, v.a. bei einer Linksherzinsuffizienz. Die Symptome einer Links- und Rechtsherzinsuffizienz treten jedoch selten einzeln auf. Häufig sind beide Herzhälften von der Leistungsschwäche betroffen.

Zu den weiteren  Symptomen zählen:

  • Lungenstauung/Lungenödem
  • Beschleunigte Atemfrequenz
  • Nächtliches Husten
  • Unruhe
  • Vorzeitige Ermüdung
  • Bläuliche Haut

Folgende Symptome  deuten möglicherweise auf eine Herzinsuffizienz hin:

  • Halsvenenstauung
  • Appetitlosigkeit
  • Schwächegefühl
  • Herzrasen
  • Kältegefühl
  • Vergrößerung der Leber

Bei Rechtsherzinsuffizienz lagert sich in der Regel Wasser im Bereich der Knöchel und Schienbeine ein (Ödeme). Hinzu kommt nächtlicher Harndrang.

Wie die Beschwerden zu beurteilen sind, orientiert sich an einer internationalen Einstufung. Das Schema der New York Heart Association.

(NYHA) kennt vier Stadien der Herzinsuffizienz:

  • NYHA I: Die Herzschwäche ist durch Ultraschall diagnostiziert. Die körperliche Leistungsfähigkeit bei normaler Belastung im Alltag ist nicht eingeschränkt, obwohl das Herz bereits geschwächt ist.
  • NYHA II: Luftnot verringert bei star-ken Anstrengungen, z.B. Treppen-steigen, die Leistungsfähigkeit.
  • NYHA III: Luftnot tritt bereits bei leichter körperlicher Anstrengung, z.B. längeres Gehen in der Ebene auf.
  • NYHA IV: Schon im Ruhezustand ist die körperliche Belastbarkeit ein-geschränkt.

Behandlung einer Herzinsuffizienz

Die Behandlung einer Herzinsuffizienz hat zwei wichtige Ziele: Sie soll das Fortschreiten der Erkrankung bremsen und die Leistungsfähigkeit der Patient:innen erhalten.

Um eine Herzinsuffizienz gut behandeln zu können, ist der Lebensstil bzw. Lebenswandel entscheidend. Außerdem können Medikamente helfen, die Schädigung des Herzmuskels aufzuhalten und ihn zu kräftigen.

Patient:innen können den Verlauf ihrer Herzschwäche selbst beeinflussen. Vor allem ein gesunder Lebensstil kann das Herz stark entlasten und Beschwerden verringern.

  • Gewichtskontrolle
  • Ausgewogene Ernährung
  • Verzicht auf Rausch- und Genussmittel
  • Bewegung und Sport
  • Hochlagerung des Oberkörpers im Schlaf
  • Weniger Stress
  • Einsatz medizinischer Geräte, wie z.B. Herzschrittmacher oder implantierter Defibrillator

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