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Wichtige Tipps für Patienten

Wichtige Tipps für Patienten mit ernsten Gedächtnisstörungen und betreuende Angehörige von Demenzpatienten.

  • Konstante Rahmenbedingungen schaffen
    Eine vertraute Person und Umgebung wirken auf demenkranke Menschen beruhigend. Zudem hilft ein geregelter Tagesablauf dem Patienten, sich zu orientieren.
  • Größere Unruhe vermeiden
    Viele bzw. fremde Leute, Hektik der Betreuenden, aber auch Diskussionen in Radio oder Fernsehen können zur Beunruhigung der Patienten führen.
  • Unterstützung bei der Bewältigung des Tagesablaufs
    Führen Sie Anleitungen und Hilfestellungen schrittweise, immer in der gleichen Reihenfolge und mit den gleichen Worten durch, so wirken sie am besten. Große Aufgaben (z. B. Ankleiden) am besten in einzelne Handlungen unterteilen, der Patient muss genügend Zeit haben, diese Schritt für Schritt auszuführen.
  • Selbständigkeit möglichst lange bewahren
    Unterstützen Sie den Patienten, alle Aktivitäten, die ihm noch möglich sind, selbst auszuüben. Dadurch wird seine Selbständigkeit länger bewahrt, das Selbstwertgefühl und die Würde des Kranken bleiben erhalten und es wird seinem Leben Inhalt gegeben. 
  • Kontakte pflegen
    Demenzkranke Menschen entwickeln eine ausgeprägte Sensibilität und starke Gefühle. Sie freuen sich über Besucher, auch wenn sie diese oft nicht erkennen. Informieren Sie andere Besucher über den richtigen Umgang mit dem Patient. Erlebnisse aus den früheren Leben des Kranken sind eine gute Gesprächsgrundlage. 
  • Argumentationen vermeiden
    Auch wenn der Patient wirre oder unmögliche Dinge behauptet, ist es wichtig, ihn ernst zu nehmen. Vermeiden Sie Diskussion diesbezüglich, versichern Sie ihm, dass Sie zuhören, und lenken Sie das Thema in eine andere Richtung.
  • Kleidung
    Demenzkranke Menschen vergessen mitunter, wie man sich ankleidet oder wollen die Kleidung nicht wechseln. Legen Sie als Betreuer daher frische Wäsche bereit und achten Sie darauf, dass die Kleidung warm genug ist und keine komplizierten Verschlüsse hat. Auch ein gutes, sicheres Schuhwerk ist wichtig. 
  • Kochen
    Selbst zu kochen ist dem Patienten oft nicht mehr möglich bzw. kann der Versuch auch eine ernsthafte Gefahr darstellen. Möglichkeiten, um trotzdem zu ausgewogener und abwechslungsreicher Kost zu kommen, bieten beispielsweise soziale Dienste